Joomla versus WordPress

Joomla versus WordPress

Joomla Wordpress

Immer wieder stellt sich bei der Erstellung einer neuen Website die Frage, ob man ein Content Management System (CMS) einsetzen sollte und wenn ja, welches.
Generell würde ich immer zu CMS-basierten Websites raten, da dabei die spätere Contentpflege wesentlich einfacher und sogar durch den Website-Inhaber selbst zu handhaben ist. Durch ein integriertes Rollen- und Rechtesystem kann man verhindern, dass Autoren, die rein redaktionell arbeiten, das Layout der Website versehentlich zerstören. Man kann Inhalte vorbereiten und zu einem späteren Zeitpunkt automatisch aktiv schalten. Und auch eine spätere Layout-Änderung ist relativ problemlos möglich, da bei einem CMS die Inhalte und das Layout getrennt abgelegt werden.

Nun stellt sich allerdings die Frage, welches CMS denn das am besten geeignete ist. Bei Websites von großen Unternehmen mit vielen individuellen Anforderungen ist sicher eine individuelle Lösung angebracht. Hier stößt man bei den Standard-CMS schnell an die Grenzen.
Für mittelständige Unternehmen und Selbständige würde ich ein Open-Source CMS empfehlen wie Joomla oder WordPress empfehlen. Diese Systeme sind kostenlos und bieten viele bereits integrierte Tools (Plugins) an. Sie basieren beide auf PHP und greifen auf eine MySQL-Datenbank zurück.

WordPress ist das derzeit am meisten eingesetzte CMS der Welt. Ursprünglich ist es für Blogs entwickelt worden. Mittlerweile wird es sogar vom Wall Street Journal und CNN genutzt. Es ist sehr einfach zu bedienen und im Admin-Bereich um einiges überschaubarer im Vergleich zu Joomla. Bei der Entwicklung von WordPress hat man die SEO (Search Engine Optimization) breits berücksichtigt. Bei jeder neuen Veröffentlichung von Content wird Google angepingt. Auch der Support ist durch die bestehende große Community sehr gut.

Joomla dient genau wie WordPress der Erstellung von Websites mit dynamischen Inhalten. Das Backend ist hier etwas komplexer als bei WordPress. Es beinhaltet spezielle Features, die speziell für das Bestellmanagement oder eCommerce zugeschnitten sind. Daher ist dieses CMS für Web Shops interessanter. Es hat es im Gegensatz zu WordPress eine klarere Ordnerstruktur für die Verwaltung von Bilddateien.
Ich persönlich finde dieses CMS nach einiger Erfahrung für kleine, textbasiere Internetseiten zu mächtig. Für Blogs ist es ebenfalls meiner Ansicht nach nicht geeignet, da es keine Kommentarfunktionen besitzt. Nutzer empfinden das Einstellen von Beiträgen hier auch umständlicher als bei WordPress. Da die Community der Entwickler kleiner ist, gibt es zudem weniger Plugins.

Laut einer Erhebung von http://w3techs.com/technologies/overview/content_management/all wird WordPress von 60 Prozent aller Webseiten verwendet Joomla folgt mit nur 8,2 Prozent.

Fazit: Für kleinere Websites und Blogs empfehle ich WordPress als CMS. Bei größeren Projekten wie Shopping-Portalen ist Joomla die bessere Wahl, da hier die Umsetzung von komplexeren Seitenstrukturen besser umzusetzen ist.

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